Keine Motivation für die Arbeit? Dann gestalte die Arbeit, die Dich motiviert, doch einfach selbst. Wie das geht? Die Antwort lautet: Job Crafting. Was Job Crafting genau ist und wie Du es für Dich nutzen kannst, zeigen wir Dir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Job Crafting

Was bedeutet Job Crafting?

Job Crafting entstand durch den Gedanken, dass Menschen nicht unbedingt durch äuẞere Einflüsse zur Arbeit motiviert werden müssen. Vielmehr sollten sie in die Lage versetzt werden, aus innerer Motivation heraus ihre Arbeit selbst aktiv zu gestalten. Eine Methode also, die auf Eigenantrieb setzt. Dabei versuchen Arbeitnehmer, ihren Arbeitsalltag selbstständig anzupassen und für sich individuell zu verbessern.

Job Crafting Definition:

Job Crafting ist ein Konzept aus der Organisationspsychologie, bei dem man eigenständig Anpassungen an seinem Job vornimmt, so dass die Arbeit der persönlichen Motivation und den eigenen Stärken entspricht. Ziel ist es, die Zufriedenheit zu steigern und damit die Organisationskultur zu optimieren. So werden eigene Ziele und Unternehmensziele zusammengeführt.

Wie funktioniert Job Crafting?

Nicht selten entsteht Job Crafting ganz von selbst, ohne dass wir von diesem Begriff je gehört haben. Menschen versuchen – oftmals ganz unbewusst – ihren Job so zu optimieren, dass sie mehr Freude im Arbeitsalltag empfinden. Wer das bewusst umsetzen möchte, kann auf das Grundkonzept der Methode zurückgreifen. Im Vordergrund steht vor allem die Erkenntnis, dass es den idealen Job, bei dem zu 100 Prozent alles passt, einfach nicht gibt. Stattdessen ist das Ziel, durch kleine Schritte die eigene Motivation zu steigern. Auf diese Weise  kann man eine bessere Identifikation mit der eigenen Arbeit erlangen und auch Einfluss auf sein Arbeitsumfeld nehmen.

Das Job Crafting Konzept

1. Veränderung der Aufgaben

Als erstes wird der Fokus auf die eigenen Aufgaben gelegt. Hierbei macht man sich um die Verschiebung, die Hinzufügung oder das Weglassen seiner Aufgaben Gedanken. Wann will man welche Aufgabe umsetzen? Was macht man besonders gerne, was weniger? Es gibt an dieser Stelle viele Möglichkeiten der Optimierung.

2. Veränderung der Arbeitsbeziehungen und des Umfeldes

Um sich wirklich wohl zu fühlen, müssen die Beziehungen zu den Kollegen und das Arbeitsumfeld stimmen. Man tauscht sich regelmäßig aus und tritt in Interaktion, man sollte sich also überlegen, wie man das Verhältnis zu Kollegen und Chefs verbessern kann. Was kann ich bieten, um im Gegenzug Unterstützung zu erhalten? Dabei stellt sich auch die Frage, mit wem kann man am besten zusammenarbeiten und mit wem weniger gut. Neben diesen Beziehungen ist das Arbeitsumfeld ebenfalls sehr wichtig. Schon eine einfache Umgestaltung des Schreibtischs kann zu mehr Motivation führen.

3. Veränderung der inneren Einstellung

Ganz wichtig ist am Ende die eigene Einstellung zur Arbeit und zum Job. Man muss hier umdenken und seinen Blick aktiv verändern. Wie wirkt mein Beitrag auf das große Ganze? Hat mein Tun einen Sinn und wie erreiche ich mehr Sinnhaftigkeit? Was macht mich zufrieden und was stört mich am meisten? Wer sich selbst kennenlernt, lernt auch seine Bedürfnisse kennen. Mit der Zeit wird die Arbeit dann zu einer ganz persönlichen Mission. Alles eine Frage der Einstellung.

Die Vorteile im Überblick

  • Arbeit wird persönlich und motivierend gestaltet

  • Arbeit mit mehr Freude und Effektivität

  • Mehr Eigenverantwortung und Struktur im Arbeitsalltag

  • Ausbau von persönlichen Stärken und Beziehungen

  • Besseres Arbeitsklima

Weitere Beiträge lesen

Recruiting as a Service.

Searchtalent ist die clevere Alternative zu teuren Personalberatungen & findet die passenden Talente für Ihr Unternehmen.

Jetzt kennenlernen!